BOT-STARTSIGNAL

STC-Indikator

STC (Schaff Trend Cycle) ist ein 0–100-Oszillator, der MACD- und Stochastic-Logik für frühere Trendsignale kombiniert. Im ELIXOAI Startsignal-Editor stehen zwei Presets bereit: Ausstieg aus Überverkauftheit (value cross up 25) und Trendwechsel zu bullish. Ausgänge value und trend, Parameter fastLength/slowLength/cycleLength/d1Length/d2Length und Strategiebeispiele im Detail.

STC-Indikator (Schaff Trend Cycle) auf einem Kryptowährungs-Chart
STC zeigt den Trendzyklus auf einer Skala 0–100: unter 25 überverkauft, über 75 überkauft; die Ausgabe trend bullish/bearish ergänzt den numerischen value.

In der Kategorie Start Bots Signal finden Sie Beschreibungen von Signalen und Indikatoren, die einen Trading-Bot starten können. Einer der technischen Indikatoren ist STC (Schaff Trend Cycle).

Beim Erstellen und Bearbeiten jedes Bots gibt es unten in den Einstellungen den Block Startsignal-Editor. Dort können Sie einzelne Indikatoren, fertige Voreinstellungen und deren Kombinationen wählen. Bedingungen werden in Gruppen zusammengefasst: innerhalb einer Gruppe gilt UND, zwischen Gruppen ODER. Derselbe Indikator lässt sich unterschiedlich konfigurieren - für Long und Short, für Ausbrüche und Absprünge, für Levelvergleiche und Kreuzungen.

Was ist STC (Schaff Trend Cycle)

STC (Schaff Trend Cycle) ist ein Oszillator von Doug Schaff. It kombiniert MACD-Idee (trend moving averages) and Stochastic logic (normalizing momentum into a 0–100 range) für frühere, geglättete Trendsignale.

STC schwankt zwischen 0 und 100. Klassische Levels: unter 25 - überverkauft zone (Long potential), über 75 - überkauft zone (Short potential). Im ELIXOAI Startsignal-Editor, STC dient als automatische Bot-Startbedingung - über value-Level-Kreuzungen oder trend-Textausgabe.

TAAPI liefert zwei Ausgänge: numeric value (STC 0–100) and text trend (bullish/bearish). STC funktioniert gut in Trend- und Übergangsphasen; in prolonged ranges, häufige 25/75-Kreuzungen erzeugen Fehlstarts - Trendfilter oder EMA ergänzen.

STC vs MACD and Stochastic

Alle drei Werkzeuge betreffen Impuls und Trend, messen aber unterschiedlich:

  • MACD basiert auf der Differenz von Preis-EMAs (fastLength/slowLength) und hinkt Wendungen oft hinterher. STC führt MACD durch doppelte Stochastic-Glättung - Signale kommen früher bei 0–100-Skala.
  • Stochastic vergleicht Schlusskurs mit High–Low-Spanne over a period. STC nutzt High/Low nicht direkt - it normalizes an already smoothed MACD-like impulse. STC ist in Ranges weniger noisy als “raw” Stochastic auf kurzen Zeitrahmen.
  • STC ist ein Hybrid: trend base (fastLength 23, slowLength 50) + cycle smoothing (cycleLength, d1Length, d2Length). Levels 25/75 replace MACD’s zero line; trend-Ausgabe liefert Richtungsfilter ohne manuellen Vergleich.

Wie STC funktioniert

STC Berechnung ist mehrstufig - zuerst MACD-ähnliche EMA-Differenz, dann doppelte Stochastic-Normalisierung:

MACD = EMA(Close, fastLength) − EMA(Close, slowLength), then STC = Stochastic(MACD, cycleLength) mit zusätzlicher Glättung d1Length and d2Length. Ergebnis ist value im Bereich 0–100.

  • STC < 25 - überverkauft: schwacher Impuls, Rebound möglich; preset stc_überverkauft_exit fängt cross up 25 ab.
  • STC > 75 - überkauft: überhitzter Impuls, Pullback möglich; für Short cross down 75 oder Trendwechseld_to bearish.
  • STC between 25 and 75 - neutrale oder Übergangszone; trend bullish/bearish zeigt Richtung ohne harte Extreme.

Im Editor setzen Sie eine Vergleichsbedingung: “value crosses above 25,” “trend geändert zu bullish,” and so on. Das System holt value und trend live über TAAPI und prüft die Bedingung auf Ihrem Zeitrahmen - beim Kerzenschluss oder jede Minute.

Zwei STC-Ausgänge

Der stc-Indikator liefert two Ausgabes - einen numerischen und einen Text-:

  • value - STC line in the 0–100 range. Genutzt in stc_überverkauft_exit für Kreuzungen und gt/lt/gte/lte Vergleiche mit Levels 25, 50, 75.
  • trend - Textausgabe: bullish or bearish. Genutzt in stc_trend_change mit eq, neq, changed_to, changed_from.

Preset stc_überverkauft_exit nutzt numerisches value; preset stc_trend_change nutzt Text-trend. Beide teilen fastLength, slowLength, cycleLength, d1Length, d2Length Parameter.

STC-Parameter

Standardmäßig nutzt der Editor TAAPI Parameter - standard Schaff Trend Cycle settings:

  • fastLength (23): schnelle EMA-Periode im MACD-Teil. Kleinerer Wert - STC reagiert schneller, mehr 25/75-Kreuzungen.
  • slowLength (50): langsame EMA-Periode; Trend-Horizont; klassisch für 15m–1h.
  • cycleLength (10): Stochastic-Normalisierungsperiode für MACD auf 0–100. Analog zur Stochastic-%K-Periode.
  • d1Length (3): erste Glättung nach Stochastic - entfernt Spitzen.
  • d2Length (3): zweite Glättung; STC-Linie glatter, seltener aber stabiler.

Einstellungen 23/50/10/3/3 für 15m–4h. Für 5m-Scalping fastLength/cycleLength reduzieren; für 4h-Swing slowLength erhöhen.

Fertige Voreinstellungen im Editor

Im Editor bietet zwei STC-Presets mit Standardeinstellungen. Voll anpassbar: Operator, Level, Parameter oder Zeitrahmen.

STC cross_up 25 - Ausstieg aus Überverkauftheit (stc_überverkauft_exit)

Standardbedingung: Ausgabe value kreuzt Level 25 von unten nach oben (cross up) auf gewähltem Zeitrahmen (15m Intervall, Parameter 23/50/10/3/3, Prüfung beim Kerzenschluss).

Long-Signal bei Überverkauft-Reversal: STC war unter 25 und stieg darüber - Impuls erholt sich. Anders als “value < 25” (lt), die Kreuzung erfasst den Ausstiegsmoment aus Schwäche. Für Short cross down 75 setzen.

Operatoren für stc_überverkauft_exit
  • Kreuzt nach oben (cross up): value war unter dem Level und stieg darüber. Klassisches Long - cross up 25: Überverkauft-Ausstieg.
  • Kreuzt nach unten (cross down): value war über dem Level und fiel darunter. Short-Signal - cross down 75: Überkauft-Ausstieg.
  • Größer (gt): value liegt strikt über dem Level. E.g. value > 50 - STC in oberer Range-Hälfte, bullischer Kontext.
  • Kleiner (lt): value liegt strikt unter dem Level. value < 25 - überverkauft, für Rebound-Filter.
  • Größer oder gleich (gte): value liegt auf oder über der Schwelle. Praktisch für “value ≥ 50” Filter auf höherem Zeitrahmen.
  • Kleiner oder gleich (lte): value liegt auf oder unter der Schwelle. Überverkauft-Filter: value ≤ 25 on 1h.

Trend changed_to bullish - Trendwechsel (stc_trend_change)

Standardbedingung: Ausgabe trend geändert zu bullish (changed_to) auf gewähltem Zeitrahmen (15m Intervall, Parameter 23/50/10/3/3, Prüfung beim Kerzenschluss).

Richtungswechsel-Signal: TAAPI zeichnet trend-Wechsel zu bullish - STC bestätigt bullischen Zyklus. Präziser als trend eq bullish am Wendepunkt. Für Short changed_to bearish oder eq bearish.

Operatoren für stc_trend_change
  • Gleich (eq): trend entspricht strikt dem Ziel - bullish oder bearish jetzt. trend eq bullish - Bot startet nur bei bullischem STC.
  • Ungleich (neq): trend entspricht nicht dem Wert. trend neq bearish - Long nur wenn trend nicht bearish.
  • Geändert zu (changed to): trend wechselte gerade zum Zielwert. Trendwechseld_to bullish - Moment des Wechsels bearish→bullish; Haupt-Preset-Signal.
  • Geändert von (changed from): trend war beim vorherigen Check gleich und änderte sich. Nützlich für Ausstieg aus bearischer Phase: changed_from bearish.
Levels 25 and 75

25 and 75 are STC’s main references: cross up 25 bedeutet Überverkauft-Ausstieg; cross down 75 bedeutet Überkauft-Ausstieg. In starkem Trend kann STC lange über 75/unter 25 bleiben - dann trend eq oder gt/lt als Richtungsfilter, cross für Pullback-Einstieg.

Allgemeine Editor-Einstellungen

  • Zeitrahmen (Intervall): 1m, 5m, 15m, 30m, 1h, 4h, 1d. Kürzere Intervalle liefern mehr Signale, aber mehr Rauschen. Swing-Bots nutzen oft 1h–4h, Scalping 5m–15m.
  • Prüfmodus: Bei Kerzenschluss - Prüfung nach Kerzenschluss, weniger Fehlauslösungen. Jede Minute - Prüfung innerhalb der laufenden Kerze, schnellere Reaktion, höheres Fehlstart-Risiko.
  • Operator: größer, kleiner, kreuzt nach oben/unten, größer oder gleich usw. legen fest, wie der Indikatorwert mit dem Ziel verglichen wird.
  • Zielwert: Zahl (z. B. 30 beim RSI), Indikatorlinie (z. B. %D beim Stochastic) oder Preis (bei Bollinger Bands).
  • Bedingungsgruppen: bis zu 3 Gruppen mit je bis zu 5 Bedingungen. Beispiel: Gruppe 1 - RSI < 30 UND Preis < unteres Band; Gruppe 2 - Stochastic < 20. Der Bot startet, wenn Gruppe 1 ODER Gruppe 2 erfüllt ist.

Einrichtungsbeispiele für verschiedene Strategien

Scalping: reduced Parameter on 5m–15m

Ziel: häufige Starts auf kurzen STC-Zyklen.
Long: stc_überverkauft_exit preset, cross up 25, 5m Zeitrahmen, fastLength 12, cycleLength 6, check beim Kerzenschluss.
Short: cross down 75, gleiche Einstellungen.
Filter: trend eq bullish on 15m - weniger Fehl-Kreuzungen im Range.

Swing: standard 23/50/10/3/3 on 1h–4h

Ziel: seltener, aber bedeutendere Zykluswechsel.
Long: STC cross up 25 on 4h, Standardparameter, Prüfung beim Schluss.
Short: cross down 75 on 4h.
Auf höherem TF glättet STC Rauschen, Signale näher an Trendwende.

Trendbestätigung über trend-Ausgabe

Ziel: Long nur bei bullischem STC-Kontext.
Gruppe 1: trend eq bullish on 4h (stc_trend_change preset) AND value cross up 25 on 15m.
Short: trend eq bearish on 4h AND cross down 75 on 15m.
Höherer TF setzt Richtung, niedrigerer TF fängt Einstieg.

Level vs trend: wann was nutzen

stc_überverkauft_exit - Impulssignal beim 25/75-Cross; löst häufiger aus.
stc_trend_change - bullish/bearish-Wechselfilter; changed_to Wendungen präziser, eq hält im Trend.
Combo: trend eq bullish on 1h AND value gt 50 on 15m - Einstieg ohne frische Kreuzung.

STC + EMA

Long: price cross up EMA 20 on 15m AND STC cross up 25 on the same 15m - Doppelbestätigung: Kurs und STC-Zyklus drehen nach oben.
Short: price cross down EMA 20 AND STC cross down 75.
Alternative: trend eq bullish on 1h AND price > EMA 50 on 1h - Trend-Long.

Short bei Zykluswechsel

Bedingung: STC cross down 75 or Trendwechseld_to bearish, 15m, Prüfung beim Schluss.
Filter: RSI > 65 in the same group - Short nach Überkauft mit STC-Wende.
Für Short-Grids an lokalen Hochs.

Starker Zyklus (gt-Filter)

Long: STC value gt 50 on 1h - Start nur bei STC in oberer Range-Hälfte, ohne Cross.
Short: value lt 50 on 1h.
Nützlich wenn cross up 25 schon war, Zyklus noch bullisch.

Pullback im Trend

Gruppe 1: trend eq bullish on 4h AND STC cross up 25 on 15m.
Logik: höherer TF: anhaltender bullischer Zyklus; niedrigerer TF: Fortsetzung nach Korrektur unter < 25.

STC + RSI

Long: RSI cross up 30 on 15m AND STC cross up 25 on 15m - Oszillator und STC-Zyklus im Einklang.
Short: RSI cross down 70 AND STC cross down 75.
RSI für Überverkauft/Überkauft; STC prüft Zykluswechsel.

Multi-Timeframe

Long: trend eq bullish on 4h (eigene Bedingung) AND STC cross up 25 on 15m.
Short: trend eq bearish on 4h AND STC cross down 75 on 15m.
Vermeidet Kauf bei jedem lokalen Cross gegen globalen bearischen Trend.

DCA auf Pullback

Long: STC cross up 25 on 1h AND RSI < 45 on 1h - Zyklus-Rebound aus Schwäche ohne extremes Überverkauft.
Short: cross down 75 AND RSI > 55.
Für DCA-Bot ist cross up 25 weicher als striktes RSI < 30.

Bedingungsgruppen: Praxisbeispiel

Bot mit zwei Long-Szenarien:
Gruppe 1: STC cross up 25 on 15m AND trend eq bullish on 1h - Impuls-Zyklus-Fortsetzung.
Gruppe 2: Trendwechseld_to bullish on 4h AND price > EMA 50 on 15m - STC-Wende mit Kursbestätigung.
Gruppen verknüpft mit OR. Short symmetrisch konfigurieren (cross down 75, trend eq bearish).

Tipp
In Seitwärtsphasen STC often crosses 25 and 75 back and forth - cross up 25 and cross down 75 erzeugen Fehlstarts. slowLength erhöhen, trend eq bullish Filter ergänzen auf höherem Zeitrahmen oder EMA. Preset stc_trend_change with changed_to erfasst Wendungen präziser than eq in anhaltendem Trend. Prüfung beim Kerzenschluss nutzen to Intrabar-Rauschen ignorieren.